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Kurkonzert in Puchberg - 01.09.2013

Kurkonzert in Puchberg - 01.09.2013

ÖBV-Führungskräfteseminar

Um Kapellmeister zu werden bedarf es einer fundierten Ausbildung. Der angehende Dirigent muss sich Kenntnisse in den Bereichen: praktische Orchesterarbeit, Dirigiertechnik, Gehörbildung, Harmonielehre, Transponieren/Instrumentieren, Instrumentenkunde, Formenlehre, Musikgeschichte, Atemtechnik, Probenpädagogik, Werkanalyse und Literaturkunde aneignen um ein Orchester leiten zu können.

Für Jugendreferenten bietet der Blasmusikverband eine eigene Ausbildungsreihe an.

Aber was ist mit den Obmännern und Obfrauen ?
Brauchen diese Führungskräfte keine Ausbildung ?

Der Österreichische Blasmusikverband erkannte diese Manko und schuf ein Seminar, welches auf die Bedürfnisse der Obleute zugeschnitten wurde. An 3 Standorten in Österreich (Ost, Süd und West) begann im Herbst 2007 der erste Seminardurchgang. Das Ausbildungprogramm umfasst 5 Module die jeweils an einem Wochenende stattfinden. Folgende Inhalte werden adressiert:
* Rechtliche Situation, Verantwortung, Anforderungsprofil
* Vereinsgesetz, Jugendschutzgesetz, Aufsichtspflicht, Veranstaltungsgesetz
* Steuerrecht, Vereinsversicherungen, AKM
* Kommunikationstraining und Konfliktlösung
* Führen - motivieren - Teamwork
* Moderation, Redevorbreitung, Rethorik, Präsentation und Diskussionsleitung
* Marketing, Sponsoring, Verbandsstrukturen
* Jahresplanung, Projektplanung
* Jahreshauptversammlung, Durchführung von Wahlen, Protokolle

Die Seminararbeit (das Thema kann vom Teilnehmer frei gewählt werden) präsentiert jeder Absolvent am letzten Seminartag.

Als erster Funktionär im Blasmusikbezirk Neunkirchen, absolvierte Erwin Haring diese Ausbildung. Der Abschluss am 15.Mai 2008 erfolgte im festlichen Rahmen. ÖBV-Präsident Oskar Bernhardt und Landesobmann Peter Höckner überreichten die Abschlussdiplome. Das Schloss Hotel Zeillern fungierte als Ausbildungsstätte.


Was waren die Beweggründe für die Teilnahme an diesem neuen Seminar ?
Ich habe das Glück, einen sehr gut funktionierenden Verein von meinem Vorgänger übernommen zu haben. Wenn man so lange wie Franz Krismer an der Spitze des Vereines stand, erledigt man die Vereinsarbeit mit viel Routine. Als neuer Obmann kommt man erst im Laufe der Zeit drauf, was hinter dieser Aufgabe alles steckt. Ich bin überzeugt, dieses Seminar hilft vielen angehenden Führungskräften beim Einstieg.

Hat sich die investierte Zeit also gelohnt ?
Auf alle Fälle. Jeder Vortragende war bemüht, sein Wissen in lockerer Athmospäre an die Seminarteilnehmer weiterzugeben.

Wurden alle offenen Fragen beantwortet ?
Viele schon, aber natürlich gibt es nicht für alle Fragen sofort eine passende Antwort. Durch den bunten Mix im Verein von Alt und Jung, den unterschiedlichen Charaktären und den verschiedenen Interessen, ist es für jede Führungskraft eine Herausfordung. Man will selbstverständlich alle Mitglieder zufriedenstellen und Konflikte vermeiden. Alleine diese Herausforderungen bedürfen viel Erfahrung und können nicht mit einer Standardformel bedient werden.

Wie war das Klima im Kurs und in der Freizeit ?
Man spürte schon seit dem ersten Zusammentreffen dass man es mit Gleichgesinnten zu tun hat. Jeder der angehenden oder bereits im Amt befindlichen Führungskräfte war angagierte bei der Sache. Besonders nach den Abendreferaten entwickelten sich rege Diskussionen unter den Seminarteilnehmern. Positiv aufgefallen ist mir das Angagement der jungen TeilnehmerInnen.

Wer sollte diese Ausbildung besuchen ?
Ich denke, es hilft jedem angehenden Obmann/Obfrau/Stellvertreter als Starthilfe. Es gibt bestimmt viele langjährige Vereinsvorstände denen nicht bewusst ist, welche Verantwortung sie eigentlich haben. Das Thema Jugendschutz ist sehr wichtig - man muss wissen wie die Gesetzeslage ist. Jeder Verein hat Veranstaltungen bei denen es einiges zu beachten gibt, uvm.

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